Quentin Tarantinos INGLORIOUS BASTERDS

Veröffentlicht in Film, Kalte Getränke am 25. August 2009 von pepperpott

Zur Vorbereitung haben wir Roberts Aldrichs DAS DRECKIGE DUTZEND (1967), Ted Posts HANG’EM HIGH (1968) und die beiden Brian G. Hutton-Filme WHERE EAGLES DARE (1969) und STOßTRUPP GOLD (1970) gesehen. Das italienische B-Movie THE INGLORIOUS BASTARDS aus dem Jahr 1978 haben wir ausgelassen, obwohl es den Film – wie ich vorhin festgestellt habe ­– in unserer gut sortierten Videothek tatsächlich auch gegeben hätte.

Gestern waren wir dann endlich in Tarantinos INGLORIOUS BASTERDS. Und was soll ich sagen: Ein echter Tarantino. Ein sehr guter Film! Sogar die schlecht gespielten Figuren (z.B. Hugo Stiglitz dargestellt vom Keinohrhasen oder Bridget von Hammersmark aka Diane Krüger) passen perfekt ins Handlungsgefüge und wurden wohl mit Absicht mit weniger talentierten Mimen besetzt. Der Film ist ohnehin durchkomponiert bis ins kleinste Detail und sehr klug ausgedacht. Das filmisch hochgradig selbstreflexive Kapitel „Die Rache des Riesengesichts“ – welches den doppelten Anschlag auf die als Publikum versammelten Nazischergen zeigt – ist das Beste, was ich in dieser Hinsicht seit langem gesehen habe und ich habe mich in den letzten Jahren ganz nebenbei wirklich viel mit selbstreferentiellem Kino beschäftigt.

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Alles auf Anfang – „The Origins“ im Blockbuster-Kino

Veröffentlicht in Film, Kalte Getränke am 10. Mai 2009 von pepperpott

aussagenlogik.org ist nicht gerade bekannt dafür, eine Lanze für das amerikanische Mainstream-Kino zu brechen, dennoch möchte ich heute einmal ein paar Worte über STAR TREK 11 verlieren, der am vergangenen Mittwoch hierzulande in allen großen Lichtspielhäusern angelaufen ist und uns zeigen möchte, wie die mittlerweile durch mancherlei Ableger mächtig angewachsene Saga begann. Mit dieser Ausgangssituation steht STAR TREK 11 in einer Linie mit anderen Filmen, die die Ursprünge illustrer (Comic-)Helden in Szene setzen, allen voran die beiden meiner Meinung nach gelungensten Streifen dieser „The Origins“-Spezies BATMAN BEGINS und CASINO ROYALE. Aber auch IRON MAN (den ich persönlich nicht so überragend fand) und WOLVERINE (der seine Story leider fast komplett verschenkt) stoßen in dasselbe Horn.


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Hauptsache, wir fliegen!

Veröffentlicht in Film am 31. Januar 2008 von pepperpott

Captain Mal Reynolds hat die Maxime, dass er (eigentlich) keine hat und froh ist, wenn er sich mitsamt seiner abenteuerlich zusammengewürfelten Crew und dem klapprigen Raumschepperkahn Serenity überhaupt im Orbit halten kann. Klingt, als hätte man das schon 1000 mal gehört? Stimmt genau und ist doch irgendwie anders.

Die US-Serie Firefly (2002/3) und das dazugehörige Kino-Spin-off Serenity (2005) bestechen durch einen Charme, der sich so gar nicht auf einen einzigen Nenner bringen lässt, sondern aus einer Vielzahl von Besonderheiten zusammengesetzt ist. An dieser Stelle will ich mal drei nennen:

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Filmreport des Monats: „Nach der Hochzeit“ von Susanne Bier (2006)

Veröffentlicht in Film am 6. Februar 2007 von pepperpott

Der Grund, warum ich mir diese dänisch-schwedische Koproduktion im Kino ansehen wollte, war die Tatsache, dass der von uns hochgeschätzte Anders Thomas Jensen in Zusammenarbeit mit Susanne Bier (Regie) für das Drehbuch verantwortlich zeichnete. Enstprechend hoch waren meine bzw. unsere Erwartungen, die allesamt nicht enttäuscht wurden.

Zur Story des Films kann ich leider nicht viel schreiben, da sonst die Spannung für alle jene verlorengeht, die ihn noch nicht gesehen haben. Kurz umrissen soviel: Jacob muss das in finanziellen Schwierigkeiten steckende Waisenhaus, in dem er in Indien arbeitet, verlassen, um in Dänemark einen potentiellen Geldgeber zu treffen, der mehr als eine Überraschung für ihn hat. Und so geht es dann in Nach der Hochzeit um die großen Themen „Bindungen & Entscheidungen“ und zusätzlich – sozusagen auf der Meta-Ebene – um die Kunst, einen höchst emotionalen Film zu drehen, der es schafft, nicht kitschig zu sein.

aussagenlogik.org meint: sehr empfehlenswert!

Filmreport der Woche: Fawlty Towers

Veröffentlicht in Film am 6. Dezember 2006 von pepperpott

Heute geht’s um einen Film aus der Dose. Genauer gesagt, um die 12teilige Serie von und mit John Cleese und seiner damaligen Frau Connie Booth namens Fatty Owls, Farty Towels, Flowery Twats oder war’s doch Watery Fowls? Hahaha, alles Spaß, es geht um Fawlty Towers.

Alles Spaß ist auch die Devise der 2 Staffeln, die auf 2 DVDs erhältlich sind und es uns (als Nicht-TV-Konsumenten) ermöglichten, endlich auch einmal die noch nie gesehene Folge „Waldorfsalat“ zu erleben. Mit dem Ergebnis, dass wir das schleunigst wiederholen müssen, denn teilweise konnte ich vor lauter Lachen den gesprochenen Text nicht mehr verstehen.

Allen, die sowieso schon Monty Python-Fans sind und trotzdem von der Veröffentlichung der Serie auf DVD (Season 2 erschien 2005) noch nichts gehört haben, also wärmstens ans Herz gelegt.

Basiiiiiiiiiiiiiiiiiiil!

Filmreport der Woche: Casino Royale

Veröffentlicht in Film, Kalte Getränke am 27. November 2006 von pepperpott

Den neuen Bond gesehen und für gut befunden!
Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Edit [28.11.] Hab den Film heut noch einmal gesehen. Immer noch gut.
Und wie versprochen hier auch das Cocktail-Rezept >>>

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Filmreport der Woche: Transylvania als Abschlussfilm des 2. IFFF

Veröffentlicht in Film, Kalte Getränke am 14. November 2006 von pepperpott

Asia Argento

Am Abend des 12.11. ging das 2. Internationale Filmfestival Frankfurt (IFFF) nach 11 Tagen mit einem sehr gut besuchten Abschlussfest zu Ende. Organisator Sascha Linse zog zusammen mit Schirmträger Wim Wenders die Bilanz, dass zwar vieles gut gelaufen ist, einiges jedoch noch verbesserungswürdig sei und dass vor allem im nächsten Jahr – mit mehr als den für dieses Mal doch sehr knappen zwei Monaten Vorbereitungszeit – hoffentlich deutlich mehr Publikum für die einzelnen Filmen begeistert werden könne.

Dabei konnte sich das diesjährige Programm durchaus sehen lassen: Unter den 120 Filmen fanden sich viele Perlen wie zum Beispiel die Lech-Kowalski-Retrospektive, eine Nelly-Kaplan-Werkschau oder die indische Apu-Trilogie, die im Rahmen der Carte Blanche-Reihe (Auswahl: Dennis Hopper) vorgestellt wurden.

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