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	<title>aussagen[b]logik.org &#187; Litterae</title>
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	<description>Die einen sagen so, die anderen so.</description>
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		<title>Hermes Trismegistos</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2006 17:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pepperpott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hermetica]]></category>
		<category><![CDATA[Litterae]]></category>

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		<description><![CDATA[


Hermes Trismegistos galt von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit als Verfasser einer Reihe von philosophischen, astrologischen, magischen und alchemistischen Schriften, die als Zeugnisse uralten Wissens geschätzt wurden, da man den sagenhaften Verfasser zumindest für einen Zeitgenossen des Moses hielt, womöglich sogar für einen Vorgänger.
Er wurde mit dem Gott Thot identifiziert, der den Ägyptern lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myinlinepictureright" style="width:100px">
<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.aussagenlogik.org/wp-content/myfotos/divers/litterae.gif" alt="litterae" title="litterae" width="100" height="75"  /></div>
</div>
<p><a title="Hermes Trismegistos bei Wikipedia" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermes_Trismegistos">Hermes Trismegistos</a> galt von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit als Verfasser einer Reihe von philosophischen, astrologischen, magischen und alchemistischen Schriften, die als Zeugnisse uralten Wissens geschätzt wurden, da man den sagenhaften Verfasser zumindest für einen Zeitgenossen des Moses hielt, womöglich sogar für einen Vorgänger.<br />
Er wurde mit dem Gott Thot identifiziert, der den Ägyptern lange vor den Griechen und Römern die Schrift und Gesetze gebracht haben sollte. Erst im frühen 17. Jahrhundert kam Isaac Casaubonus aus textkritischen Erwägungen zu dem Schluß, dass es sich bei diesen Texten um hellenistische Traktate handeln müsse, die kaum vor dem 2. Jahrhundert geschrieben worden sein konnten.</p>
<p>Die bekannteste hermetische Schrift im Mittelalter war der <em>Asclepius</em>, der zusammen mit den Werken des <a target="_blank" title="Apuleius in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apuleius">Apuleius</a> von Madaura überliefert wurde, da man diesen für den Übersetzer der verlorengegangenen griechischen Vorlage hielt. Der lateinische Text nach der Edition Paris 1505 ist im <a href="http://www.aussagenlogik.org/asclepius-mercurii-trismegisti-dialogus/">HTML-Format</a> und als <a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/asclepius.1505.pdf">PDF</a> auf aussagenlogik.org verfügbar. Fragmente aus dem <em>Asclepius</em> sind auch in den koptischen <a target="_blank" href="http://www.nag-hammadi.com/ge/manuscripts.html">Nag Hammadi Codices</a> enthalten, die 1945 entdeckt wurden.<br />
Ähnlich populär war eine astrologische Aphorismensammlung mit dem Titel <em>Centiloquium hermetis</em> (<a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/centiloquium.pdf">PDF-Reproduktion</a> einer Inkunabel ohne Jahr, Ort und Drucker), von der über 80 Manuskripte und mehrere Drucke aus dem Zeitraum zwischen 1484 und 1533 erhalten sind.<br />
Die als <em>Corpus Hermeticum</em> bekannten Dialoge wurden erst in der Renaissance (wieder)entdeckt. Im Jahr 1462 kam Cosimo de Medici in den Besitz einer griechischen Handschrift, die er durch Marsilio Ficino ins Lateinische übersetzen ließ. Die Übersetzung wurde 1471 erstmals gedruckt, hier verfügbar ist eine <a href="http://www.aussagenlogik.org/mercurii-trismegisti-liber-de-potestate-dei-i-ix/">HTML-Version</a> und ein <a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/pimander.1493.pdf">PDF</a> des Texts nach dem Mailänder Druck von 1493.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist noch auf die <a href="http://www.aussagenlogik.org/tabula-smaragdina-hermetis/"><em>Tabula Smaragdina</em></a> zu verweisen. Grundlegende Info dazu bei Julius Ruska: Tabula Smaragdina. Ein Beitrag zur Geschichte der Hermetischen Literatur. Heidelberg: Winter 1926. Eine Ausgabe mit handschriftlichen Anmerkungen des Autors gibt es seit kurzem auf der Homepage des Ruska Familienarchivs als <a title="Julius Ruska: Tabula Smaragdina" target="_blank" href="http://juliusruska.digilibrary.de/q137/q137.html">PDF</a> (11,4 MB).</p>
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		<title>Lateinische Quellen</title>
		<link>http://www.aussagenlogik.org/2006/01/04/lateinische-quellen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2006 21:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nasenschleuder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Litterae]]></category>

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		<description><![CDATA[



Eine ganze Reihe mittelalterlicher und frühneuzeitlicher lateinischer Schriften sind auf aussagenlogik.org als Textversion oder Scans früher Drucke verfügbar. Hierzu zählen der Brief des Priesterkönigs Johannes, Traktate zur Gedächtniskunst (ars memorativa) und einige Texte aus dem Umfeld des Corpus Hermeticum. 
1. Johannes Presbyter
Der Brief des sagenhaften Priesterkönigs Johannes dürfte durch Umberto Ecos Roman &#8220;Baudolino&#8221; recht bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<div class="myinlinepictureright" style="width:100px">
<div class="myinlineborder"  style="width:100px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.aussagenlogik.org/wp-content/myfotos/divers/litterae.gif" alt="litterae" title="litterae" width="100" height="75"  /></div>
</div>
<p>Eine ganze Reihe mittelalterlicher und frühneuzeitlicher lateinischer Schriften sind auf aussagenlogik.org als Textversion oder Scans früher Drucke verfügbar. Hierzu zählen der Brief des <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Priesterk%C3%B6nig_Johannes">Priesterkönigs Johannes</a>, Traktate zur Gedächtniskunst (ars memorativa) und einige Texte aus dem Umfeld des Corpus Hermeticum. <span id="more-34"></span></p>
<p><strong>1. Johannes Presbyter</strong></p>
<p>Der Brief des sagenhaften Priesterkönigs Johannes dürfte durch Umberto Ecos Roman &#8220;Baudolino&#8221; recht bekannt sein. Ein Frühdruck ohne Ort, Jahr und Drucker  ist hier als <a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/joannespresbyter.pdf">PDF</a> verfügbar. Die Inkunabel trägt den Titel:</p>
<p><em>Joannis presbiteri maximi Indorum et ethiopum christianorum Imperatoris et patriarche Epistola ad Emanuelem Rhome gubernatorem de ritu et moribus Indorum deque eius potentia diuitiis et excellentia. / Tractatus pulcherrimus de situ. dispositione regionum et insularum tocius indie nec non de rerum mirabilium ac gentium diuersitate.<br />
</em><del datetime="2009-09-23T09:33:23+00:00">Fotos einer Grazer Handschrift aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gibt es auf der Homepage der <a target="_blank" href="http://www.uni-graz.at/ub/ausstellungen/2000/mongolen/johannes.html">Universitätsbibliothek Graz</a></del>, eine deutsche Übersetzung des Briefs auf den Webseiten des <a target="_blank" href="http://specials.hanser.de/eco/jobrief.htm">Hanser-Verlags</a>.</p>
<p><strong>2.  Ars Memorativa</strong></p>
<p>Mit dem Erscheinen des ersten gedruckten Gedächtnis-Traktats, der <em>Ars memorativa</em> von Jacobus Publicius im Jahr 1482 (Venedig: Erhard Ratdolt), kam ein Genre auf, das während des 16. und frühen 17. Jahrhunderts sehr populär war. Ein Grossteil der frühneuzeitlichen Gedächtnis-Traktate folgt dem Aufbau des pseudo-ciceronischen &#8220;Ad Herennium&#8221; und lehrt die Speicherung beliebiger Daten im Gedächtnis, indem man sie in Form bewegter und und bewegender (absurder, obszöner, gewalttätiger) Bilder in einem räumlichen Schema (einem imaginierten Haus, einer Hand etc.) abgelegt werden.</p>
<p>Die <em>Ars memorativa</em> des Jacobus Publicius kommt noch direkt aus der scholastischen, mittelalterlichen Tradition. Für ihn sind die “imaginären Orte“ nichts anderes als die Sphären des Universums, Planeten und Fixsterne. Zum Memorieren von Eigennamen werden Bildalphabete empfohlen. <del datetime="2009-09-23T09:33:23+00:00">Illustrationen der Erstausgabe sind auf den Seiten der <a target="_blank" href="http://www.unirsm.sm/young/Publicius.htm">Universität von San Marino</a> und bei <a target="_blank" href="http://www.martayanlan.com/cgi-bin/display.cgi/Books/all/30/10/535?start=5">MartayanLan</a> zu sehen</del>.</p>
<p>Als Reproduktionen (PDF) verfügbar:</p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/jacobuspublicius.pdf">Jacobus Publicius: Ars memorativa</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/Phoenix.pdf">Petrus Ravennas: Phoenix, sive artificiosa memoria</a></li>
</ul>
<p><strong>3. Gesamtübersicht der lateinischen Quellen:</strong></p>
<p><strong>1. HTML-Versionen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/leonardo-bruni-de-studiis-litteris/">Leonardo Bruni Aretino: De studiis et litteris</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/epistolae-senecae-ad-paulum-et-pauli-ad-senecam-quae-vocantur/">Epistolae Senecae ad Paulum et Pauli ad Senecam</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/origenes-de-arca-noe/">Origenes, Homiliae super Genesim II. De arca Noe</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/mercurii-trismegisti-liber-de-potestate-dei-i-ix/">Marsilio Ficino (Übers.): Mercurii Trismegisti liber de potestate et sapientia dei (</a><a href="http://www.aussagenlogik.org/mercurii-trismegisti-liber-de-potestate-dei-i-ix/">Corpus Hermeticum I-IX)</a><a href="http://www.aussagenlogik.org/mercurii-trismegisti-liber-de-potestate-dei-i-ix/"><br />
</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/mercurii-trismegisti-liber-de-potestate-dei-x-xiv/">Marsilio Ficino (Übers.): Mercurii Trismegisti liber de potestate et sapientia dei (Corpus Hermeticum X-XIV)</a><a href="http://www.aussagenlogik.org/mercurii-trismegisti-liber-de-potestate-dei-x-xiv/"><br />
</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/asclepius-mercurii-trismegisti-dialogus/">Marsilio Ficino (Übers.): Mercurii Trismegisti dialogus (</a><a href="http://www.aussagenlogik.org/asclepius-mercurii-trismegisti-dialogus/">Asclepius)</a><a href="http://www.aussagenlogik.org/asclepius-mercurii-trismegisti-dialogus/"><br />
</a></li>
</ul>
<p><strong>2. Text als PDF:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/pimander.1493.pdf">Marsilio Ficino (Übers.): Pimander &#8211; Corpus Hermeticum</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/asclepius.1505.pdf">Asclepius &#8211; Mercurii liber de voluntate divina</a></li>
</ul>
<p><strong>3. Reproduktion des Originaldrucks (PDF):</strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/Phoenix.pdf">Petrus Ravennas: Phoenix, sive artificiosa memoria</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/Bruni.pdf">Leonardo Bruni Aretino: De studiis et litteris</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/jacobuspublicius.pdf">Jacobus Publicius: Ars memorativa</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/centiloquium.pdf"> Centiloquium Hermetis</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/joannespresbyter.pdf">Johannes Presbyter: Epistola</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.aussagenlogik.org/auctores/proverbia.senece.pdf">Proverbia Senece</a></li>
</ul>
<p><strong>Wörterbücher, Glossare, sonstige Hilfsmittel:</strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://inkunabeln.ub.uni-koeln.de/vdibProduction/handapparat/nachs_w/cappelli/cappelli.html">Capelli: Lexicon Abbreviaturarum Online</a></li>
<li><a href="http://www.aussagenlogik.org/mittellateinische-abkurzungen/">Lateinische Abkürzungen und Ligaturen im Mittelalter</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.ukans.edu/ftp/pub/history/Europe/Medieval/aids/latwords.aid">Latin Word List</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.nd.edu/%7Earchives/latgramm.htm">Latin Dictionary and Grammar Aid</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.orbilat.com/Languages/Latin_Medieval/Dag_Norberg/index.html">Dag Norberg: Manuel pratique de latin médiéval (engl.)</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.georgetown.edu/faculty/irvinem/classics203/resources/latin.lex">The Hard Little Words</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.netserf.org/Glossary/">Hypertext Medieval Glossary</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://as3.lib.byu.edu/%7Ecatalog/people/rlm/latin/names.htm">LATIN PLACE NAMES</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.informalmusic.com/latinsoc/latnum.html">Latin Numerals</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.quicklatin.com">Übersetzungsprogramm &#8220;QuickLatin&#8221;</a> ($29, 30Tage-Demo)</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.latein-woerterbuch.de/">Latein-Wörterbuch 2.1</a> (€15, Shareware mit 20sek. nag screen pro Aufruf)</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.w-rehm.de/Latein-Deutsch.txt">Lat.-dt. Wortliste</a></li>
</ul>
<p><strong>(Mittel-) Lateinische Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/">       AN ANALYTIC BIBLIOGRAPHY OF ON-LINE NEO-LATIN TITLES</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.forumromanum.org/literature/index.html">Corpus Scriptorum Latinorum</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.philological.bham.ac.uk/library.html">Library of humanistic texts</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.intratext.com/8/LAT/Default.htm">Intratext Digital Library</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.fh-augsburg.de/~harsch/a_index.html">Bibliotheca Augustana</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.juntadeandalucia.es/cultura/bibliotecavirtualandalucia/secciones/secciones.cmd?nivel_arbol=1">BibliotecaVirtualAndalucía</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://thelatinlibrary.com/">The Latin Library</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.uni-mannheim.de/mateo/camenahtdocs/camenaref.html">CAMENA/TERMINI</a></li>
</ul>
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