Rotersand, Client und Covenant in der Batsch
Höre gerade Electronic World Transmission von Rotersand und denke vergnügt an das Konzert von Mittwoch in der Batschkapp, wo Rotersand als Opener den Saal mit diesem und weiteren Smashern wie Exterminate. Annihilate. Destroy, Merging Oceans, Social Distortion, Welcome to Goodbye ordentlich gerockt hat. Übrigens nicht ungefähr in dieser Reihenfolge, aber ich hatte keinen Stift dabei und überhaupt Besseres zu tun als Setlists mitzuschreiben. Danach betraten Client die Bühne und spielten ihr eher langsames Set (da ich kein Client-Fan bin und auch kein Album besitze, kann ich leider keinen Titel nennen). Insgesamt geriet dieser Auftritt etwas zu lang, da die Menge spürbar – die Batschkapp war ausverkauft – ungeduldig auf den Topact Covenant wartete.
Nach einer relativ langen Wartezeit und einem akustischen Opening (von dem ich weiter hinten gar nix mitbekommen hab), betraten die drei Schweden die Bühne und spielten direkt zwei Stücke aus ihrem neuen – bislang noch nicht erschienenen – Album Skyshaper. Mit Titeln wie Go Film, Der Leiermann, We Stand Alone, Ritual Noise und Stalker wurden jedoch auch die großen Hits nicht ausgelassen (mit Ausnahme von One World, One Sky). Visuell untermalt wurden alle Stücke von einer originellen Lightshow und einer Performance, die zwischen dandyhaft (Sänger) und fröhlich hüpfend (Band) changierte und uns somit nach “kernig” (Rotersand) und “unterkühlt” (Client) eine dritte Bühnenshow-Variante präsentierte, die mit “gutgelaunte Dandys” vielleicht am besten umschrieben ist. Wie man hier und dort hört, soll das neue Album sehr gut geworden sein und ein Titel wie Happy Man blieb sogar in meinem Ohr sofort hängen. Trotzdem wäre es schön gewesen, sich durch das Hören der neuen Scheibe ein bisschen auf den Abend vorzubereiten. Eine “happy woman” war ich, als schießlich Call the Ships to Port als vorletztes Stück gegeben wurde.
Fazit: Ein super Konzert mit originellerweise drei Drei-Personenbands, ein schöner Abend (Grüße an Elki und Sascha!!!) und ein gemeinsames pepper-und nasenschleuderhighlight: Dead Stars – himmlisches, unsterbliches Stück, bei dem die Halle am Mittwoch besonders gut mitging!
Weitere und andere Eindrücke, Fotos etc. auf der Veranstalterseite electronicdanceart.de







































